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Zaun.Zelt.Zukunft... | Vol. 1

16 Juli 2016 16:00 - 04 September 2016 18:00

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Galerie Muh am Aichberg, Aichberg

Zaun.Zelt.Zukunft... | Vol. 1
Gruppenausstellung von postWERK-Kunstvereinsmitgliedern und Künstlern der Galerie Muh
Wolfgang ABFALTER | Katharina ACHT | AKTRICE | Barbara AMBRUSCH-RAPP | Fabian FREESE | Arnold KREUTER | Inge LASSER | Priska LEUTENEGGER |  OBERHAMMER | Mario OBERHOFER | Alina SEREBRENNIKOV | Horst STRAUSS | Christl WIEGELE

Ausstellungseröffnung: Samstag, 16. Juli 2016 um 16 Uhr

Begrüßung: Dorothee Unkel und Ferdinand Kreuzer
Zur Ausstellung: Barbara Ambrusch-Rapp
Galerie Muh am Aichberg | 9431 Aichberg 39 bei Wolfsberg
in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein postWERK Villach
Ausstellung bis 4. September 2016 jeweils am Samstag, Sonntag und Feiertag von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung +43 4352 81343 | fk.galerie-muh@aon.at
www.galerie-muh.wg.vu | www.postWERK.at

Europa steht vor einer seiner größten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg: Menschen kommen aus verschiedenen Kulturen auf der Suche nach einer Befreiung von Krieg, Not oder Perspektivenlosigkeit. Nach Überwindung von Zäunen (Grenze zu Wasser und zu Land), Zwischenstation in Zelten (Flüchtlingslager, Aufnahmezentrum, Massenunterkunft etc.) und der Ankunft in diversen Ländern Europas stehen geflohene Menschen gemeinsam mit jenen vor Ort im Angesicht einer Zukunft, die es zu gestalten gilt.

Mitglieder des Kunstvereins postWERK haben sich mit der Thematik auseinandergesetzt und diese in ihrer künstlerischen Praxis individuell verarbeitet. Die Ausstellung „Zaun.Zelt.Zukunft…“ ist von Mitte Juli bis Anfang September 2016 auch mit Arbeiten von zwei Künstlern der Galerie Muh in Wolfsberg zu Gast bevor sie als postWERK-Ausstellung Mitte September 2016 ins Dinzlschloss nach Villach und 2017 in den Kunstraum Obervellach wandert.

Interpretationen aktueller Zustände und möglicher Zukunftsszenarien werden in diesem Rahmen als Bild, Objekt, Video und Installation sichtbar gemacht. So wird etwa die Rolle der Medien im Umgang mit Ängsten hinterfragt oder der Zaun als Symbol der Eingrenzung einerseits und der Öffnung neuen Raumes andererseits thematisiert. Die sprachlich-konzeptionelle Fragmentierung der Bedeutung des Wortes „refugees“ bringt geläufige und ungewohnte Zugänge zum Vorschein. Was geschieht mit dem Individuum, wenn seine Existenz auf die räumliche Situation heruntergebrochen wird oder wenn gesetzte Linien die Definition von drinnen und draußen offen lassen? Wo Zerstörung diesseits der Grenze oder auch jenseits derselben als unfassbare Katastrophe erlebt wird und daraus erwachsende Emotionen symbolisch in Vinylplatten – als musikalische Emotionsträger – eingebrannt, wo geschlechterspezifische Machtverhältnisse einer Neuordnung unterzogen werden, steht auch die Frage nach dem Mitgefühl als Realität oder Fiktion im Raum. Und jene, ob sich Menschlichkeit in den Netzwerken der Misanthropie verstricken lässt oder in bewusst kindlicher Naivität ihre Substanz zu retten vermag.




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